Programm am:

Mi., 22.12.2010
Oberhausen, Falstaff
Ebertstr. 70, 46045
Beginn: 20:oo h

Bier- und Leseabend mit
Matthias Reuter und den Gästen
Myk Jung, Klaus Märkert &
Michael Feindler

Matthias Reuter Matthias Reuter muss mal langsam was für seine mündliche Note tun. Darum bleibt er sitzen. Und zwar am Klavier. Das Klavier steht im Raucherraum vom Falstaff. Das Falstaff steht in Oberhausen. Das findet Reuter gut. Er wollte die Stadt eigentlich sowieso nie verlassen.
Denn Reuter weiß: wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann hat der Berg keine Bahncard. Aber Berge lädt man auch nicht ein. Die hocken bloß in der Bude rum, verstopfen das halbe Wohnzimmer, lassen sich alles hinterher tragen und lesen nix vor.
Reuters Gäste lesen was vor. Oder sie machen Musik. Und trinken Bier. Oft alles zusammen. Und die Bahncard haben sie auch. Also: Kommt mal gucken. Publikum wär auch nicht schlecht.

Klaus Märkert Klaus Märkert, DJ und Autor aus Bochum, veröffentlichte bereits in Anthologien und Zeitschriften (z.B. OX-Punkzeitung mit Literaturteil) und erzählt in seiner ersten Romanveröffentlichung »Hab Sonne« aus den verrückten 80er Jahren im Ruhrgebiet.
Mit grandioser Trockenheit trägt der Zwischenfall/Lurie-DJ seine prämierten Stories mit skurrilen Charakteren von unvergleichlicher Schrägheit vor, so dass ein An-den-Lippen-Kleben-Bleiben unvermeidbar ist.

Myk Jung Myk Jung ist seit 1984 in der Independent Musik-Szene u.a. als Frontmann von
THE FAIR SEX aktiv. Neben eigenen Musikprojekten arbeitet er als freier Autor für diverse Musikmagazine und hat mit seiner liebevollen Parodie »Der Herr der Ohrringe« von sich hören gemacht. Mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und voluminöser Vorlesestimme bannt Myk Jung das Publikum mit Geschichten aus den Abgründen des (etwas anderen) Alltags.

Michael Feindler Michael Feindler, geboren 1989 in Münster, hatte ursprünglich vor, seine Kindheit und Jugend in einer sonnigen Weltstadt zu verbringen. 1992 zog er jedoch mit seiner Familie nach Wuppertal, wo er in den darauf folgenden Jahren regelmäßig Ideen zu Papier brachte. Hierzu zählen in erster Linie satirische, gesellschaftskritische, humoristische und zum Nachdenken anregende Gedichte, die sich in der Tradition von Autoren wie Erich Kästner und Kurt Tucholsky begreifen.