Unser 1. SCHEMENTHEMEN Buch -
jetzt überall erhältlich!
»Ich bin dann mal tot«, das ist anspruchsvoller Unfug
geschickt in Stories verpackt bisweilen gar mit einer Tendenz
zur Sozialkritik, also kurzum: Moderne Märchen von nebenan,
weil total realistisch, denn merke: All das kann dir morgen auch
passieren oder übermorgen.
ausserdem erhältlich:
Klaus Märkert
»Hab Sonne«
ISBN 978-3-941134-18-8

Die autobiografische Geschichte eines DJs
Buch im A5-Format mit 230 Seiten
"Barfuss stand sie hinterm DJ-Pult und fragte nach City.
Ich sah, dass ihre Füße schon ganz dreckig getanzt
waren und sagte: "City geht klar."
Am Fenster dauerte länger als sieben Minuten.
"Ahau lei lei lei lei..." schleimte ein Chor aus Vertreterstimmen
im Refrain. Geigen verneigten sich artig, und es war ein Geklatsche
im Hintergrund und so was wie Kastagnettengeklapper. Ein Hauch
von diesem Neckermann Urlaubsflair lag in der Luft, und ich ging
dann erst mal pissen."
HAB SONNE ist die (autobiografische) Geschichte eines DJs und
einer verrückten Zeit, den Achtzigern.
Eine Welt voller Punks, New Wavern, Gothics, aber auch den
Indie-Intelektuellen, den Prolls und den Hippies.
Eine coole, abgefahrene Sache bis zu jener Freitagnacht im
Mai 1989
Buchvorstellung in den Ruhrnachrichten, Bochum: 


Myk Jung
»Der Herr der Ohrringe«
ISBN 978-3-831124-9-61

Eine Verhohnepiepelung? Eher eine sich vor dem Tolkienschen
Originalwerk verneigende Slapstickversion von ausufernder Imaginationskraft.
Myk Jung, seit 1984 in der Independent-Musikszene unter anderem
als Sänger und Frontmann des düsteren Ruhrpott-Urgesteins
The Fair Sex aktiv, hat sich intensiver seiner literarischen Ader
gewidmet und präsentiert nun seine erste Veröffentlichung.
Schon letztes Jahr sorgte das Buch regional für Furore: während
der durchweg erfolgreichen Lesungen wurden viele Fans gewonnen,
Buchhändler nahmen den Titel in ihr Angebot auf und Radio
und die Presse berichtete. Passend zur neuen Staffel des Kinofilms
wird eine weitere Lesungstour vorbereitet, der Buchhandel rüstet
sich und natürlich ist der Autor wieder für Interviews
zu haben. "Der Herr der Ohrringe" kann allgemein als
Parodie des nicht verkennbaren Originalwerks verstanden werden.
Die keineswegs abwertend gemeinte Slapstick-Version des legendären
1.200-Seiten-Epos handelt in atemberaubendem Erzähltempo
auf 113 Seiten den gesamten Ohrringkrieg ab. Kennern des Originals
werden die zahlreichen raffinierten Analogien, ins Humoreske verzerrt,
ins Auge fallen. "Unwissende" dürfte in jedem Fall
der Schreibstil amüsieren. Düster-Erhabenes trifft auf
krude Umgangsprache. In "Der Herr der Ohrringe" entdeckt
Zaubermeister Ganzhalb der Graue, dass der Eine Ohrring, Träger
unglaublich finsterer Macht, wieder aufgetaucht ist. Vor Jahrhunderten
ging er dem Dunklen Herrscher Saurum verloren. Das Kleinod ist
nun im Besitz von Frohdoof dem Döskopp. Um die Mittelmäßige
Welt vor immerwährender Dunkelheit zu bewahren, muss der
Ohrring in den Tiefen des Schicksalsteiches versenkt werden. Unterstützt
von Marathorn dem Dauerläufer und Allround dem Halb-Albernen
übersteht die Gemeinschaft des Ohrrings sowohl Attacken durch
die Knorks als auch Versuchungen durch die schöne Gard Ariel.
So gelingt es ihnen, bis tief ins Schattenreich von Murderor vorzudringen...
